GewinnerNewsBlog
2012-02-08
VKI: Sehr schlechte Noten für private Rentenversicherungen
Arbeiterkammer Wien und VKI kommen nach der Analyse von sieben privaten Rentenversicherungen heimischer Anbieter zu einem vernichtenden Ergebnis. Im Kern sagt die vom VKI im Auftrag der AK erstellte Studie: Wer sich privat versichert, wird mangelhaft beraten, darf keine Transparenz erwarten und muss wegen zu hoher Kosten zudem unattraktive Renditen befürchten.
Grundlage der Berechnungen waren zwei unterstellte Kundenprofile (Frau, Jahrgang 1981, Mann, Jahrgang 1976), für die Angebote eingeholt wurden. Hauptkritikpunkt bleibt angesichts der erwarteten Ergebnisse die bescheidene Renditeerwartung. Abzüglich aller Steuern und Kosten werden die Versicherungsprodukte demnach auf Basis der Garantieverzinsungen nach 30 Jahre Laufzeit Renditen im Bereich von 1,6 Prozent Minus und 0,3 Prozent Plus abwerfen. Im Wesentlichen sei dieses enttäuschende Ergebnis auf die Kosten der Produkte zurück zu führen, die Studie dazu: „Es gibt zwar einen Garantiezinssatz von zwei Prozent auf den Sparanteil. Aber er wird von den Kosten zur Gänze geschluckt“. In der Praxis entsteht das Endergebnis allerdings aus Garantieverzinsung und Gewinnanteil, da letzterer aber erst am Ende des Sparvorgangs bekannt sein wird, lässt er sich heute in Vergleichen bzw. als Entscheidungsgrundlage nicht sinnvoll berücksichtigen.
Mängel im Beratungsgespräch
Die Studie, bei der die Verkaufspraxis verschiedener Vertriebskanäle
getestet wurde, kritisiert auch Schwächen bei den Beratungsgesprächen,
so seien generell keine präzisen Bedarfserhebungen durchgeführt worden.
„Die Berater haben nur einmal von sich aus gefragt, ob es bereits
Lebensversicherungs- oder Vorsorgeprodukte gibt“, heißt es. Kritisiert
wird weiters, dass die Angebote nach wie vor nicht transparent seien.
„Vor allem die Kosten bei Vertragsabschluss sind nicht verständlich
dargestellt. Marketing-Begriffe dominieren, während klare
Erfolgskennzahlen, etwa die Rendite, fehlen.“ Missfallen lösten auch die
Tarifbezeichnungen wie „Privat-Pension“ oder „Fixkostenpension“ aus,
sie zeigen nach Ansicht der Studienautoren nicht, ob es sich um eine
gemischte Er- und Ablebensversicherung, eine fondsgebundene
(Renten-)Versicherung oder eine prämiengeförderte Zukunftsvorsorge
handelt.
Die Interessenvertretung fordert daher einen verpflichtenden „Beipackzettel“ für private Rentenversicherungsprodukte – ähnlich dem bei Fonds vorgeschriebenen Key Investor Document (KID). Das „neue“ Informationsblatt soll die genaue Produktbezeichnung, Laufzeit und Prämienhöhe sowie eine detaillierte Auflistung der Kosten und Nebenspesen beinhalten. Darüber hinaus brauche es laut AK eine sorgfältigere Beratung vor Abschluss und während der Laufzeit, was auch ein faires Provisions- und Vergütungssystem für Vermittler erforderlich macht. Die AK nimmt auch die Finanzmarktaufsicht in die Pflicht und fordert von ihr „konsumentenfreundlichere Info-Mindeststandards“ – insbesondere die verpflichtende Angabe eines Effektivzinssatzes.
Aus der Sicht des Vertriebs und der Anbieter ist die vorliegende Untersuchung ein Alarmsignal, denn als mögliche Alternative empfiehlt das AK-Papier eine freiwillige Höherversicherung in der gesetzlichen Pensionsversicherung, verunsicherte Anleger, die diese Option wählen, dürften für den Markt der privaten Vorsorge nachhaltig verloren gehen.
Konkret hat die AK die Angebote folgender Unternehmen untersucht: Allianz, Bank Austria Versicherung, Generali, Raiffeisen Versicherung, S-Versicherung, Uniqa und Wiener Städtische (VIG). (dw)
Die vollständige Studie mit allen Detailergebnissen kann online abgerufen werden.
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Es gibt auch einige positive Ausnahmen bei den privaten Rentenversicherungen. Wir von Gewinnerkonzepte besprechen mit unseren Kunden die Kosten detailliert und weisen dabei auch auf die Nachteile bei vorzeitiger Auflösung hin, alles andere wäre eine Falschberatung. Trotzdem meinen wir, dass eine Pensionsvorsorge in einer kostengünstigen Versicherungshülle mit nachhaltig ertragreichen Investmentmöglichkeiten, besonders im Hinblick auf die 25%ige KEst-Ersparnis, auf jeden Fall sehr attraktiv ist. Bei Versicherungsprodukten spart sich der Sparer durch die Steuerfreiheit viel Geld, beispielsweise bei 40.000.- Euro Gewinn sind das 10.000.- Euro Steuerersparnis im Vergleich zu Investmentfondsdepots. Da können auch Direktbanken nicht mithalten, da dort kein Steuervorteil gegeben ist. Ihr Herbert Tiefenthaler |
2012-02-03
Wertpapier-KESt: Bank soll Verluste mit Gewinnen verrechnen
Der Schnellschuss der Regierung in Sachen Wertpapier-KESt hat Ende des vergangenen Jahres zu Recht für Verärgerung gesorgt. Schließlich ist die KESt in der aktuellen Form deutlich ungünstiger als die vergleichbare „Abgeltungsteuer“ in Deutschland, wo eine Kursgewinnbesteuerung schon Anfang 2009 in Kraft trat. Vor allem die Tatsache, dass auf realisierte Kursgewinne sofort 25 Prozent KESt anfallen, Verluste mit Wertpapieren dagegen erst Monate später mühevoll über die eigene Steuererklärung zurückgeholt werden können – in Deutschland machen dies die Banken –, sorgte bei vielen Anlegern für Unverständnis. Nun wurde allerdings bekannt, dass im kürzlich versendeten Gesetzesentwurf des Finanzministeriums nachgebessert wurde.
In Zukunft soll, laut dem aktuellen Begutachtungsentwurf, dessen Begutachtungsfrist bereits gestern endete, die jeweilige Bank automatisch einen Verlustausgleich für alle für einen Anleger bei ihr geführten Konten durchführen. Ausgenommen davon sind unter anderem Gemeinschaftskonten, bei denen ein Verlustausgleich nur für das jeweilige Konto erfolgt. Ein „bankenübergreifender“ Verlustausgleich ist dabei nicht vorgesehen. Eine Verlustverrechnung von Konten bei verschiedenen Banken wird daher auch in Zukunft nur im Rahmen der Steuererklärung möglich sein.
Johannes Edlbacher. Manager bei PricewaterhouseCoopers erklärt gegenüber FONDS professionell: „Die Änderungen sollen ab 1.Jänner 2013 in Kraft treten, allerdings soll es bereits ab 1.April 2012 zu einer Berücksichtigung der Verluste kommen.“
Quelle:FONDS Professionell
2012-01-20
oekom research wählte Standard Life Versicherung zum nachhaltigsten Versicherer weltweit
Standard Life zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit. Dies bestätigte auch eine Analyse der unabhängigen Ratingagentur oekom research, die im Jahr 2010 insgesamt 25 der größten börsennotierten Versicherungsunternehmen untersuchte.
Mit der überzeugendsten Strategie in Sachen Nachhaltigkeit und der Gesamtnote „Gut“ erreichte die Standard Life den Spitzenplatz. oekom research lobte unter anderem deren „umfassende Integration von ökologischen und sozialen Aspekten in der Vermögensverwaltung“ und den verantwortungsvollen Vertrieb.
Quelle: Standard Life Newsletter
2012-01-19
Sauren Dach-Hedgefonds überzeugt seit fünf Jahren
Der Sauren Global Hedgefonds Opportunities (DE0005321442) kann mittlerweile auf eine fünfjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. In den zurückliegenden fünf Jahren erzielte der von Dachfonds-Pionier Eckhard Sauren gemäß der hauseigenen Investmentphilosophie „Wir investieren nicht in Fonds – wir investieren in Fondsmanager“ mit bewusst konzentriert gehaltenem Portfolio verwaltete Dach-Hedgefonds in einem äußerst schwierigen Marktumfeld einen Wertzuwachs in Höhe von zehn Prozent. Im gleichen Zeitraum verzeichnete der HFRX Global Hedge Fund EUR Index einen Verlust in Höhe von 16,1 Prozent.
„Der Mehrwert in Höhe von 26,1 Prozentpunkten in fünf Jahren belegt eindrucksvoll, dass unsere personen-bezogene Investmentphilosophie auch im Alternativen Bereich hervorragend funktioniert“ erklärt Fondsmanager Sauren. Der Sauren Global Hedgefonds Opportunities stellt mit diesem Ergebnis den erfolgreichsten deutschen Dach-Hedgefonds dar und zählt auch im europäischen Vergleich zur Spitzenklasse, wie die sauren-Mannschaft in eigener Sache anmerkt..
Perspektiven für Hedgefonds in Deutschland
Trotz ihrer Sauren zufolge ‚hervorragenden Eigenschaften‘ zur Verbesserung des Ertrags/Risiko-Profils eines Wertpapierportfolios werden Hedgefonds in Deutschland in den Portfolios privater und institutioneller Investoren bisher kaum eingesetzt. Insbesondere auch aufgrund des in breiten Kreisen oftmals vorherrschenden fehlerhaften Verständnisses für Hedgefonds erweist sich der Markt dabei unverändert als äußerst schwierig.
„Hedgefonds haben in Deutschland eine Perspektive und wir hoffen, mit der Historie der Dach-Hedgefonds unseres Hauses Investoren einen Anstoß für die Auseinandersetzung mit dieser wichtigen Fondsgattung gegeben zu haben“ unterstreicht Sauren- Vertriebsvorstand Peter Buck. Das Haus Sauren stellt mit einem in Hedgefonds insgesamt verwalteten Volumen von rund 320 Millionen Euro einen der größten und auch erfolgreichsten deutschen Hedgefondsinvestoren dar. (ir)
Weitere Informationen zu der SAUREN Investmentphilosophie und zu den einzelnen Sauren Dachfonds sind auf www.sauren.de verfügbar.
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Der Sauren Global Hedgefonds Opportunities überzeugt auch uns, daher kommt der Fonds auch auf unsere Favoritenliste. |
Was der Big-Mac-Index möglicherweise für den Schweizer Franken Kurs bedeutet...
Big-Mac-Index: Ukraine hat unterbewertetste Währung
Laut der letzten Aktualisierung des von der Fachzeitschrift The Economist veröffentlichten Big-Mac-Index wird die ukrainische Währung um 50,2 Prozent unterbewertet. Der Preis für einen Big Mac in der Ukraine liegt bei 2,11 US-Dollar – und damit um einen Cent billiger als im zweitplatzierten Land Hongkong, wie Worldwide News Ukraine in einer Aussendung schreibt.
Zu weiteren unterbewerteten Währungen auf der Auflistung gehörten unter anderem der malaysische Ringgit, der chinesische Yuan und der südafrikanische Rand. Eigentlich wurde die Ukraine auf dem Index von Indien übertroffen, da McDonald's dort keine Big Macs anbietet. Daher wurde stattdessen ein Maharaja Mac (der anstelle von Rindfleisch mit Hühnchen zubereitet wird) als Referenz für den Index verwendet. Ein Maharaja Mac würde in Indien gerade einmal 1,62 US-Dollar kosten.
Schweizer Franken am stärksten überbewertet
Zu Beginn des Jahres 2012 war laut dem Big-Mac-Index die am stärksten überbewertete Währung der Schweizer Franken. Ein Big Mac kostet in der Schweiz 6,81 US-Dollar. Dicht gefolgt von Norwegen, wo der Burger 6,79 Dollar kostet. Schweden, Brasilien, Dänemark und Australien schafften es ebenfalls an die Spitze der Liste an überbewerteten Währungen. Die Kosten eines Big Mac in den USA (4,20 USD) wird traditionsgemäß als Nullpunkt der Untersuchung festgelegt. Der Big-Mac-Index begann als humorvolle These von Pam Woodall, die 1986 veröffentlicht wurde. Heute dient der Index als Wirtschaftsindikator.
Das Ergebnis zeigt, wie sehr die ukrainische Währung gemäß dem Gesetz der Preiseinheitlichkeit (ein Produkt muss in verschiedenen Ländern gleich bepreist werden) von ihrem wahren Wert abgekommen ist. Das Gesetz dient als Grundlage des Big-Mac-Index, das mit der Theorie der Kaufkraftparität zusammenhängt. Die Theorie besagt, dass Wechselkurse sich langfristig anpassen und sich so der Preis eines Waren- und Dienstleistungskorbs in verschiedenen Ländern ausgleicht. Derzeit liegt der Wechselkurs der ukrainischen Griwna zum US-Dollar bei 1:0,125.
Kürzlich bezeichnete der Forex Club in der Ukraine die ukrainische Griwna als eine der stabilsten Währungen Osteuropas. Experten ließen verlauten, dass die ukrainische Nationalbank absichtlich den Anstieg des Wechselkurses der ukrainischen Währung verringerte, um die Binnenwirtschaft stabil zu halten. Der Wechselkurs der ukrainischen Landeswährung war die letzten vier Jahre über stabil. Nach dem Zerfall der Sowjetunion kam es in der Ukraine zu einer massiven Inflation, wie es in der Aussendung von Worldwide News Ukraine weiter heißt. (ir)
Quelle:FONDS professionell
2012-01-17
Sauren: zehn neue Fondsmanagerauszeichnungen 2012
Trotz eines Kapitalmarktumfelds, das manchen Fondslenker verzweifeln lässt, sind die Spezialisten der Kölner Sauren Fonds-Service AG auf ihrer Suche nach erfolgversprechenden Fondsmanagern auch in der jüngsten Zeit wieder fündig geworden. „Eine Vielzahl von ausführlichen und detaillierten Gesprächen mit erfolgversprechenden Fondsmanagern führte zu insgesamt zehn neu publizierten Auszeichnungen im Januar“, fasst Eckhard Sauren das Ergebnis des jüngsten Updates zum haueigenen Fondsmanager-Rating zusammen. Sieben mal zwei und drei mal eine Goldmedaille haben die Kölner dabei vergeben (siehe Tabelle). „Sechs der zehn Neuauszeichnungen entfielen dabei auf die Bereiche Aktien bzw. Anleihen Schwellenländer, was einmal mehr die zunehmende Bedeutung von Schwellenländerinvestments unterstreicht“, so Sauren.
Nick Price von Fidelity International wurde neben seiner bisherigen Auszeichnung in der Kategorie „Aktien Mittlerer Osten“ nun auch in der Kategorie „Aktien Schwellenländer“ mit zwei Goldmedaillen ausgezeichnet. In der gleichen Kategorie erhielt James Syme nach seinem Wechsel von Baring Asset Management zu JO Hambro Capital Management eine Goldmedaille. Mit Jonathan Asante und David Gait wurden zwei weitere Fondsmanager aus dem überaus erfolgreichen Schwellenländerteam von First State Investments ausgezeichnet. Jonathan Asante erhielt zwei Goldmedaillen in der Kategorie „Aktien Lateinamerika“ und David Gait wurde mit der gleichen Anzahl Goldmedaillen in der Kategorie „Aktien Indien“ ausgezeichnet.
Schließlich wurde Denise Simon für ihre langjährig unter Beweis gestellten Fähigkeiten im Bereich der Anleihenmärkte der Schwellenländer ausgezeichnet. Die Auszeichnungen sowohl im Hartwährungsbereich als auch im Lokalwährungsbereich unterstreichen die Erwartung, dass Denise Simon ihre Investmentphilosophie nach ihrem Ausscheiden bei HSBC nunmehr bei Lazard Asset Management mit vergleichbarem Erfolg wird umsetzen können.In der Kategorie „Aktien Europa inkl. Großbritannien“ wurde Robrecht Wouters von J O Hambro Capital Management mit zwei Goldmedaillen ausgezeichnet. Robrecht Wouters war über einige Jahre Analyst, bevor er vor kurzen die Rolle des Entscheidungsträgers für den nun von ihm verantworteten Fonds übernommen hat. In den Gesprächen mit den Sauren-Experten konnte Robrecht Wouters dabei insbesondere mit fundierten Kenntnissen zu den von ihm analysierten Unternehmen überzeugen. Steven Pollack von Robeco wurde für die konsequente Umsetzung seiner prozessorientierten Investmentphilosophie mit zwei Goldmedaillen in der Kategorie „Aktien USA Nebenwerte“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Unternehmensanleihen“ wurde Richard Woolnough von M&G mit zwei Goldmedaillen ausgezeichnet. „Woolnough gehört in diesem Segment zu den erfahrensten Fondsmanagern und kann insgesamt beeindruckende Vergangenheitserfolge vorweisen“, heißt es dazu von Sauren.
Eine Auszeichnung entfiel auf den Hedgefondsbereich. Hier wurde Paul Findley, der zuvor bei Moore Capital und bei Threadneedle Investments seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat, in der Kategorie „Long/Short Equity (flexibel) Europa“ mit zwei Goldmedaillen ausgezeichnet. Eine vollständige Übersicht aller bisher ausgezeichneten Fondsmanager ist neben ausführlichen Informationen zum Rating-Ansatz auf der Internetseite der Sauren Fonds-Research AG verfügbar. (hh)
Sauren Fondsmanager-Rating Update Januar 2012
Quelle:FONDS professionell
2012-01-12
Gewinnerkonzepte ist jetzt offiziell von A-Trust als Registration Officer zertifiziert
Gewinnerkonzepte ist jetzt offiziell von A-Trust als Registration Officer zertifiziert und kann somit für die Kunden innerhalb von Minuten das Handy bzw. die Ecard als Bürgerkarte freischalten und sofort den aktuellen Pensionskontoauszug von der PVA abfragen. Einfach genial!
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Ich finde das sehr genial, denn nun kann Gewinnerkonzepte innerhalb von Minuten direkt mit dem Kunden sofort den aktuellen Pensionskontoauszug abfragen und die Pensionsberechnungen erstellen!
Die Kunden sind begeistert und empfehlen diesen besonderen Service gerne weiter!
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2011-12-23
Moody's: Österreich bleibt Triple-A Rating
Die US-Ratingagentur Moody's bestätigt für Österreich das Triple A-Rating. Untermauert wird dieses Ergebnis durch eine sehr hohe Wirtschaftskraft aufgrund qualifizierter Arbeitskraft, einem wettbewerbsfähigem Exportsektor, einer stark diversifizierten Wirtschaft und einer niedrigen strukturellen Arbeitslosigkeit, wie die Analysten in einem Bericht schreiben. Darin begrüßen sie unter anderem auch den Vorstoß der österreichischen Regierung eine Schuldenbremse in der Verfassung verankern zu wollen.
Den Ausblick für das Rating Österreichs hat Moody's mit derzeit "stabil" bewertet. Zunehmend abhängig wird das Rating aber von einer Lösung der Eurokrise insgesamt, die begonnen habe, einen Einfluss auf Länder der Kernzone wie Österreich zu haben. Allerdings hänge dieser zunehmend von einer Lösung der Krise in der Euro-Zone ab. Je länger die Staatsanleihen- und Interbankenmärkte volatil bleiben, umso wahrscheinlicher sei ein weiterer Druck auf die meisten Euro-Länder inklusive der mit "AAA" bewerteten Länder. Ein Szenario mit einer Reihe von Staatsbankrotten oder Austritten aus der Euro-Zone könnte ebenfalls Druck auf die Bewertung Österreichs bringen.
Rating für Slowenien gesenkt
Das südliche Nachbarland Österreichs, Slowenien, musste hingegen eine Abstufung durch Moody's um eine Stufe auf A1 hinnehmen. Der Ausblick blieb "negativ". Als Begründung nannte die Agentur am Donnerstagabend die Risiken und Unsicherheiten für die öffentlichen Finanzen durch die möglicherweise notwendige weitere Unterstützung großer slowenischer Banken. Mittelfristig bestünden auch Risiken für die kleine und sehr offene Wirtschaft des Landes, wegen des Schuldenabbaus und steuerlicher Restriktionen im gesamten Euroraum. Die Schuldenkrise im Euroraum verschärfe zudem den Schuldenabbau in Slowenien, da sich die staatlichen Finanzierungsbedingungen zunehmend verschlechterten. (cs)
Quelle:FONDS professionell
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Endlich mal eine erfreuliche Meldung für Österreich von den Ratingagenturen... |
2011-12-13
Man: "Betongold" macht seinem Namen alle Ehre
Wenn es darum geht, der Teuerung entgegenzuwirken, ist Grundbesitz ein Klassiker. Allerdings: Immobilie ist keineswegs gleich Immobilie. Und auch die Wahl der konkreten Anlageform – direkt oder beispielsweise indirekt über Fonds und Real Investment Trusts (REIT) – spielt eine erhebliche Rolle. "Grundsätzlich gilt aber, dass direkte Immobilien-Anlagen ein brauchbares Instrument zur Absicherung gegen Inflation darstellen", resümieren Felix Gasser, Claus Huber und Nicolas Bürkler, die Autoren der von Man erstellten Studie "Inflationsgefahr – Ursachen und Schutzinstrumente". Diese untersucht verschiedene Anlageklassen und ihre Wertentwicklung im Fall von Teuerung. Im Folgenden konzentrieren sich die Man-Experten auf die im Volksmund oftmals als Betongold bezeichneten Immobilien.
Angebot und Nachfrage sollten weitgehend im Gleichgewicht sein
Ob ein direktes Immobilien-Investment – also etwa der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung – als Inflationsschutz funktioniert, entscheidet sich unter anderem an der Frage, ob höhere Kosten an die Mieter weitergegeben werden können. Denn nur bei entsprechenden Mietererhöhungen ist der Eigentümer des Objekts vor negativen Renditen geschützt. Das wiederum setzt eine gewisse Qualität des lokalen Immobilien-Marktes voraus – sprich: Angebot und Nachfrage sollten weitgehend im Gleichgewicht sein. Andernfalls suchen Mieter erfahrungsgemäß das Weite, wenn der Eigentümer versucht, seine durch die Teuerung gestiegenen Kosten über höhere Mietpreise auf sie abzuwälzen. Das Überangebot an Mietraum begünstigt in diesem Fall den Umzug.
Das Beispiel der USA in der letzten Hochinflationsphase in den 1970er- und 1980er-Jahren macht deutlich, wie wichtig die Struktur des Immobilienmarktes für die Absicherung gegen Inflation ist. So waren damals die Leerstände bei Gewerbeimmobilien deutlich geringer als bei Bürogebäuden. Eigentümer von letzteren fiel es folglich schwer, ihre gestiegenen Kosten abzuwälzen. Die Vermieter von Gewerbeimmobilien konnten die Effekte der Teuerung hingegen über höhere Mieten an die Nutzer weiterreichen.
Dauer von Mietverträgen ist entscheidend
Neben der Marktstruktur ist zudem die Dauer von Mietverträgen entscheidend, wenn es darum geht, ob Immobilien als Inflationsschutz sinnvoll einsetzbar sind. Bei steigendem Preisniveau ist es für die Eigentümer vorteilhaft, höhere Kosten in kurzen Abständen an die Mieter weiterzugeben. Dies wird bei langen Vertragslaufzeiten von fünf Jahren und mehr naturgemäß immer schwieriger.
Darüber hinaus können Anleger natürlich auch auf indirekte Art und Weise – etwa über so genannte Real Estate Investment Trusts (REITs) – in Immobilien investieren. Allerdings hat sich gezeigt, dass diese in der Umgangssprache als Immobilien-Aktien bezeichneten Konstrukte keine gute Absicherung gegenüber Inflation darstellen. Studien belegen, dass ihre Rendite eher mit der von Small-Cap-Aktien korreliert, als mit der von Teuerungsindikatoren.
Mit der Analyse von Immobilien endet die fünfteilige Man-Serie "Investieren in Inflationszeiten". In den vorausgegangenen Folgen war die Schutzfunktion von Aktien, Anleihen, Gold und so genannten Trendfolgern – im Fachjargon Managed Futures – in Phasen hoher Teuerung untersucht worden. Letztere profitieren gerade in Krisenzeiten, indem sie etwa Aktienindizes leerverkaufen und gleichzeitig in Anleihefutures investieren. So konnten Managed Futures beispielsweise nach dem Platzen der New-Economy-Blase und in der Finanzkrise Rekordrenditen verbuchen. Sie eignen sich deshalb nicht nur in normalen Zeiten, sondern vor allem in Phasen hoher Teuerung zur Portfoliobeimischung. (mb)
Quelle:FONDS professionell
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Mein Tipp: CPI Miteigentumsanteile an Wiener Zinshäusern aus der Gründerzeit mit Eigentumseintragung im Grundbuch! 3% laufend + mögliche Wertsteigerung - das sollte sich ein konservativer Anleger ansehen; für mich ein sehr guter Inflationsschutz! |
2011-12-01
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2011-11-17
Carmignac: "Lage ist besonders besorgniserregend"
Europa ist im Begriff, den japanischen Weg gegen die Überschuldung einzuschlagen, warnt Didier Saint Georges, Stellvertretender Geschäftsführer und Sprecher des Investmentkomitees von Carmignac Gestion. „Dieser Weg ist Selbstmord, die Lage in Europa ist besonders besorgniserregend“, schreibt Saint Georges in einem aktuellen Konjunkturausblick für das 4. Quartal 2011. In den Industriestaaten, die immer weniger in der Lage sind Wirtschaftswachstum zu generieren, lösen die Angriffe der Märkte auf hoch verschuldete Länder lediglich strenge Sparmaßnahmen aus. Dies verstärke jedoch die ohnehin rezessiven Tendenzen.
Nun sei jedoch nach Ansicht von Carmignac jede Behandlung der griechischen Frage und jeglicher Kampf gegen die Ansteckung anderer Mitgliedsstaaten vergebens, wenn nicht gleichzeitig umfassende Maßnahmen zur kurzfristigen Wachstumsförderung ergriffen werden. „Ohne Wachstum ist eine Verringerung des Haushaltsdefizits und der öffentlichen Verschuldung nicht zu erreichen“, sagt Saint Georges. Dieser Weg sei fatal und erinnere stark an die Situation in Japan: „Europas Exporte reichen nicht aus, um die negativen Auswirkungen der Sparpolitik auf die Binnennachfrage auszugleichen, und die ungeduldigen ausländischen Gläubiger sind in keiner Weise geneigt, sich Zeit zu lassen.“ Zudem werde die Anfälligkeit der europäischen Banken, die aus strukturellen Gründen einer Verschlechterung ihrer Refinanzierungsbedingungen ausgesetzt sind (bei einem Kredit-Einlagen-Verhältnis von 165 Prozent, gegenüber 81 Prozent in den USA), sie dazu veranlassen, von den privaten Haushalten und den Unternehmen ebenfalls die Rückzahlung ihrer Schulden zu verlangen. „Wenn man sich bewusst macht, dass der Anteil der Bankkredite am BIP in der Eurozone 164 Prozent gegenüber 62 Prozent in den USA beträgt, wird deutlich, wie hoch das Risiko ist, das diese beschleunigte Verminderung der Hebelwirkung mit sich bringt, und dass eine Zwangsrekapitalisierung der Banken allenfalls einen Bremseffekt haben kann“, so Saint Georges.
„Nullzinspolitik zur Abschwächung des Euro“
Angesichts der Schwierigkeiten seitens der Politik, glaubwürdig und schnell Lösungen für die Krise zu finden, müsste die Zentralbank die Initiative ergreifen, und zwar schnell und gründlich. Saint Georges hierzu: „Die EZB muss eine Nullzinspolitik betreiben, sie sollte den Euro stark abwerten und die Refinanzierungskosten der geschwächten Staaten damit senken. Diese Initiative der Zentralbank ist mit Blick auf die weiteren Wachstumsprognosen für 2012 absolut notwendig. Deutschland allerdings widersetzt sich diesen Maßnahmen.“
Wahlkalender hemmt US-Wirtschaftspolitik
Im Gegensatz zu Europa verfüge die USA über mehr haushaltspolitischen Spielraum, aber der politische Kontext dürfte laut Saint Georges Unterstützungsmaßnahmen kaum begünstigen. „Die amerikanische Wirtschaft hat noch nicht mit der Ungeduld ihrer Gläubiger zu kämpfen, wie die rückläufigen Renditen der Staatsanleihen im Zusammenhang mit der Herabstufung des Ratings für amerikanische Staatsanleihen durch die Agentur Standard and Poor’s zeigt“, kommentiert Saint Georges die aktuelle Lage in den USA. Darüber hinaus scheint die amerikanische Notenbank entschlossener als die EZB, um deflatorische Auswirkungen der verminderten Hebelwirkung auszugleichen. „Der Wahlkalender scheint jedoch nicht zuzulassen, dass die öffentliche Hand starke Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft ergreift. Der Konsens zur Wachstumsprognose für 2012 ist daher zwischen Januar und September von 3,3 auf 2,1 Prozent gesunken, was unseres Erachtens noch bei weitem zu optimistisch ist“, so das Fazit für die USA.
Die Schwellenländer verfügen im Gegensatz zu den westlichen Nationen über einen umfangreicheren finanziellen Spielraum, mit dem sie der Ansteckungsgefahr begegnen In Der Inflationsdruck bleibt jedoch weiterhin bestehen, was zum einen auf die mit Verzögerung eintretenden Folgen des Anstiegs der Rohstoffpreise, und zum anderen auf strukturelle Faktoren wie die – geforderte und sogar organisierte – Erhöhung der Löhne und Gehälter zurückzuführen ist. Daher betrug die Inflation in China ohne Nahrungsmittel in den letzten zwölf Monaten zwischen 1,4 und drei Prozent. „Sobald die Rohstoffpreise für Industrie und Landwirtschaft wieder sinken, geht auch der Inflationsdruck wieder zurück,“ erwartet Saint Georges, „was andere neue Industrieländer bereits vorwegzunehmen scheinen, wie die überraschenden Zinssenkungen in Brasilien, der Türkei, Russland und Israel zeigen.“ (dw)
Den vollständigen Marktkommentar und Details zur Anlagestrategie finden interessierte Leser anbei in Form einer PDF.
Anhang:
Carmignac Konjunkturausblick Q4 2011
Quelle:FONDS professionell
2011-11-04
Erste Leitzinssenkung seit 2009 (das freut die Kreditnehmer)
Die Amtsperiode des neuen Präsidenten der Europäische Zentralbank (EZB) Mario Draghi begann gleich mit einem Knalleffekt. Bei der ersten EZB-Ratssitzung unter der Führung des Italieners verringerte die Notenbank überraschend den Leitzinssatz um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent. Damit beschloss die Notenbank erstmals seit Mai 2009 wieder eine Absenkung des Leitzinses.
Mit der Zinssenkung reagierte die EZB auf die sich eintrübenden Konjunkturaussichten im Euroraum. Da die Inflationsrate in der Euro-Zone zuletzt deutlich über der Zielmarke der EZB von zwei Prozent lag, haben die meisten Experten mit einem unveränderten Satz gerechnet. Mit der Leitzinssenkung soll die Investitionsfreude der Unternehmen wieder angeregt werden. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass die Inflation im Euro-Raum weiter steigt. So lag die Inflation im Euro-Raum im vergangenen Monat bei 3,0 Prozent.
Viele Beobachter goutieren die Entscheidung der EZB. Vor allem dem Bankensektor werde mit dieser Entscheidung geholfen. Weil sich Banken in der Eurozone nicht mehr vertrauen und sich deshalb untereinander kaum noch Geld leihen. Somit helfen die niedrigen Zinsen gerade den Banken der Schuldenländer, die kaum noch Geldgeber finden, sich günstig Kapital bei der EZB zu besorgen. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) begrüßte die unerwartete Leitzinssenkung. So spiegle laut IWF die Entscheidung den nachlassenden Preisdruck und die zunehmend negativen Perspektiven für die Euro-Zone wider.(cs)
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"Gut für Kreditnehmer, schlecht für Sparer, denn die Inflation bleibt trotzdem sehr hoch". |
2011-10-31
Top-Ergebnis: apano-Garantiefonds legt seit 1999 fast 100 Prozent zu
„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ steht schon in der Bibel, und auch wenn der Evangelist Matthäus dabei sicher nicht an die Erfolgsbilanz von Finanzproduktanbietern dachte, sondern vor „falschen Propheten“ warnen wollte, ist sein Tipp doch auch bei der Geldanlage wertvoll. Der Großteil der Produktanbieter emittiert ein Vehikel nach dem anderen und verspricht dabei meist das Blaue vom Himmel, was aus den früher aufgelegten Fonds und Zertifikaten wurde, erfährt man im Regelfall hingegen nicht.
Der deutsche Hedge- und Futuresfonds-Spezialist apano stellt hierbei eine Ausnahme dar. Das Unternehmen vertreibt seit 1994 Garantieprodukte mit fixen Laufzeiten auf Managed-Futures-Basis und publiziert regelmäßig auch die Ergebnisse der auslaufenden Fonds.
Jüngstes Beispiel ist der Global Futures Fund XI Diversified, der am 2. Dezember 1999 an den Start ging und der am 30.9. dieses Jahres auslief. Dass hier eine Presseaussendung anlässlich des Laufzeitendes verfasst wurde, ist natürlich vor allem auf das gute Endergebnis des Fonds zurück zu führen. Das diversifizierte Portfolio, bestehend aus verschiedenen Trendfolge-Systemen, bescherte den Kunden der Dortmunder binnen zwölf Jahren einen Gewinn von insgesamt 99,3 Prozent. Der Global Futures Funds XI ist aber keineswegs ein Ausreißer, insgesamt erreichten schon elf Fonds dieser Serie ihr Laufzeitende und alle bescherten den Anlegern Gewinne.
apano-Chef Markus Sievers ist mit dieser jüngsten Bilanz - annualisiert lieferte der Fonds sechs Prozent Durchschnittsertrag zufrieden: "Im Kontext weltweiter Aktien- und Finanzkrisen während der gesamten Laufzeit hat die Anlagestrategie deutlich besser abgeschnitten als Weltaktien oder der Dax ", erklärt er via Pressetext. Den Hauptbeitrag zu dem aus Kundensicht erfreulichen Ergebnis lieferte das Man AHL Handelssystem, das seit 1991 mehr als 1700 Prozent Ertrag erwirtschaftete, der MSCI Weltaktienindex schaffte über den selben Zeitraum hinweg gerade einmal eine Verdopplung.
Quelle:FONDS professionell
2011-10-11
Solit Kapital: Jetzt in Silber investieren
Die sinkenden Preise für Gold und insbesondere für Silber stellen eine günstige Einstiegs- und Nachkaufmöglichkeit für Edelmetalle dar. In einem Beitrag empfiehlt Robert Vitye, Geschäftsführer der Solit Kapital GmbH, denjenigen Investoren, die ihr Vermögen in Anbetracht der sich verschärfenden Euro-Krise mit physischen Beständen sichern möchten, diese günstige Gelegenheit zu nutzen. Denn mit dem zunehmenden Liquiditätsbedarf zur Deckung entstandener Verluste seien auch Edelmetallbestände reduziert oder verkauft worden, so Vitye. Bis Anfang September hätten sich Gold und Silber von dem allgemeinen Abwärtstrend bei Aktien, Rohstoffen, Unternehmensanleihen und Staatsanleihen überschuldeter Länder noch abkoppeln können.
Besonders Silber sei Ende September mit einem Abschlag von bis zu 34 Prozent stark betroffen gewesen. Trotz dieser Kursbewegungen, die auch über die Einflussnahme großer Marktteilnehmer am physisch ungedeckten Terminmarkt zu erklären seien, konnte Silber als physisches Investment und Rohstoffwährung jedoch nicht diskreditiert werden. Im Gegenteil: Nach den jüngsten Preiseinbrüchen sei die Nachfrage nach dem silbernen Edelmetall wieder stark angestiegen. Denn je mehr der spekulative Terminmarkt ungedeckte Silberkontrakte verkaufe und der Preis in Folge dessen falle, desto stärker nutzen die verarbeitende Industrie und die physischen Investoren die Preisrückgänge für Käufe.
Die große Nachfrage nach Silber seitens der Industrie und der Schmuckverarbeiter beruhe darauf, dass für diese der Gewinn im Einkauf liege, so Vitye. Bei Rohstoffen gelte generell: Je preiswerter sie sind, umso stärker werden sie nachgefragt. Allerdings spielen bei Rohstoffen auch konjunkturelle Aspekte eine Rolle, so dass im Abschwung diese Kausalität nicht in gleichem Maße greife.
Bei Investoren hänge die Bereitschaft, Rohstoffe mit Geldcharakter unabhängig von hoher Preisvolatilität zu kaufen und investiert zu bleiben, von dem allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Umfeld sowie dem Vertrauen in das herrschende Geldsystem ab. Und dieses schwinde momentan rasant meint Vitye, da die Menschen mit einem ungedeckten Geldsystem leben, das mehr und mehr erschreckende Zerfallserscheinungen zeige – vor allem in der Eurozone. (jb)
Quelle:FONDS professionell
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Tipp: Wenn Sie in Silber investieren, dann auf jeden Fall in physisches Silber, am besten in Silberphilharmoniker. Silber ist sollte aus meiner Sicht auch bei der Altersvorsorgeplanung stärker berücksichtigt werden, da Silber einerseits eine Währungsreserve darstellt und andererseits auch als langfristiges Investment sehr attraktiv ist. Expertenmeinungen zufolge wird Silber in 30 Jahren verbraucht sein. Was das für die Industrie bedeutet und wie sich der Preis langfristig entwickeln wird ist einfach zu erraten! Fragen Sie mich: 0664-1007211 Mit besten Grüßen! Herbert Tiefenthaler |
2011-10-04
Pimco: Aktien könnten noch deutlich günstiger werden
Ökonomen nennen dieses gefährliche Phänomen ein „multiples Gleichgewicht“, wo ein schlechter Umstand das Risiko einer abhängigen Situation vergrößert. „Aus diesem Grund bevorzugen so viele gute Unternehmen Cash in Form von quasi zinslosen Anlagen zu halten anstatt zu investieren“, kommentiert der Pimco-Chef weiter. „Die Dynamik ist besonders besorgniserregend, da ein Markt nach dem anderen aufgrund von volatilen und destabilisierenden Rückkopplungen aus schwachem Wirtschaftswachstum, hoher Arbeitslosigkeit, Schuldenüberhängen, fragilen Banken und unbeholfener Politik einbricht.“ Am deutlichsten werde diese Entwicklung in Europa, so El-Erian. Aber auch die USA ist bedroht, denn dort scheinen die Politiker am Steuerrad eingeschlafen zu sein.
Aber es wird auch in diesen Zeiten viele Möglichkeiten geben gute Unternehmen zu einem günstigen Preis zu kaufen. Wenn man heute so ein Geschäft macht, dann wettet man aber entschieden darauf, dass sich die Märkte aus dem Würgegriff schlechter makroökonomischer- und technischer Indikatoren befreien können. (dw/cs)
Quelle:
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Tipp: Meiden Sie derzeit das Risiko. Oft schlummern in Fondspolizzen erhebliche Risiken, die dem Kunden nicht bewusst sind.
Durch das veränderte Risikobewusstsein vieler Anleger und Sparer empfiehlt es sich unbedingt den Rat unabhängiger Experten einzuholen.
Machen Sie Ihre finanzielle "Gesundenuntersuchung" bevor es zu spät ist!
Natürlich am besten bei Gewinnerkonzepte ;-)
Ich grüße Sie herzlich! Ihr Herbert Tiefenthaler
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2011-08-05
Standard & Poors ratet GARS mit AA
Standard Life Investments ist ein wichtiger Partner für uns, deshalb freut es uns natürlich sehr, dass der von Gewinnerkonzepte favorisierte Fonds "Standard Life Global Absolute Return Strategies" kurz GARS von Standard & Poors mit einem AA geratet wurde.
Download PDF SP ratet GARS mit AA
Das unterstreicht einmal mehr die sorgfältige und gewissenhafte Auswahl der Produktpartner bei Gewinnerkonzepte, wo Entscheidungen für einen Produktgeber nicht von der maximalen Provision abhängen, sondern im Interesse des Kunden beraten und agiert wird.
Denn langfristig gibt es nur einen Weg, die Kunden dauerhaft zu binden, Vertrauen aufbauen durch ehrliche und kompetente Beratung.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende!
Herbert Tiefenthaler (Gründer und Inhaber)
2011-07-14
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Sehr gut aufgestellte Unternehmen
vs.
Extrem verschuldete Industriestaaten
Im abgelaufenen Quartal beherrschten solche Themen die Schlagzeilen wie ein weniger starkes Wirtschaftswachstum in den USA, die Schuldensituation einiger Euroländer, sowie die Euroländer selbst, welche sich wiederum um ihre Gemeinschaftswährung insgesamt sorgten. Und was taten die Kapitalmärkte, egal ob Aktien oder Renten? – Sie taten das, was man angesichts solcher Schlagzeilen von ihnen erwartet, sie wiesen starke Kursschwankungen auf und hielten auch ansonsten nur wenig Erfreuliches für den Anleger bereit. Pünktlich nach Verkündung eines weiteren „Rettungspaketes“ für Griechenland wendete sich die Stimmung und bescherte den Aktienmärkten nach sieben Wochen negativer Resultate.... weiterlesen
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2011-06-15
Roubini: "Perfekter Sturm" könnte Weltwirtschaft schwer treffen
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US-Ökonom Nouriel Roubin sieht wieder schwarz. Diesmal warnt er vor einer gefährlichen Mischung verschiedener Problemfelder. Ein „perfekter Sturm“ von fiskalen Leid der USA, einem Nachlassen des Wachstums in China, die europäische Schuldenkrise und die Stagnation in Japan könnte die globale Wirtschaft schwer treffen, meinte der US-Ökonom und Universitätsdozent Nouriel Roubini.
Die Chancen, dass dieser Sturm Wirklichkeit wird und die Kombination dieser Faktoren das Wachstum ab 2013 schwer beeinträchtigen stehen Eins zu Drei. „Es gibt bereits Anzeichen von Zerbrechlichkeit“. Jeder versucht den Eimer voll öffentlicher und privater Schulden vor sich herzuschieben und der Eimer wird schwerer und schwerer. All diese Probleme könnten spätestens ab 2013 schwere Folgen zeigen.
Steigende Arbeitslosigkeit in den USA, der Anstieg der Öl- und Lebensmittelpreise, steigende Zinsen in Asien und der Handelsunterbruch durch das Jahrhunderterdbeben in Japan drohen die Weltwirtschaft aufzuzehren. Im Mai haben die Aktien weltweit 3,3 Billionen US-Dollar an Wert verloren und die Finanzmärkte könnten mit Mitte 2012 beginnen, sich um die Konvergenz der Risken echte Sorgen zu machen, meinte Roubini weiter.
Die Weltwirtschaft wird, aufgrund des fiskalen Entschuldungsprozesses, wahrscheinlich in der zweiten Hälfte 2011 nicht mehr so schnell expandieren. Der Stimulus von staatlicher Seite fehlt und daher sinkt auch die Zuversicht der Marktteilnehmer, meinte der Starökonom abschließend. (cs) Quelle: FONDS professionell |
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2011-06-08
Ratingagentur stuft US-Bonität herab
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Feri EuroRating Services hat als erste Ratingagentur das Kreditrating für die USA von AAA auf AA herabgestuft. Feri-Analysten begründen den Schritt mit der anhaltenden Verschlechterung der Bonität des Landes infolge hoher Staatsverschuldung, unzureichender Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und schwächerer Wachstumsaussichten.
„Die US-Regierung hat die Folgen der Finanzmarktkrise bisher in erster Linie durch eine Ausweitung der Staatsverschuldung bekämpft. Wir sehen nicht, dass hier ausreichend gegengesteuert wird“, sagt Dr. Tobias Schmidt, Vorstand von Feri EuroRating Services. „Unser Rating-System zeigt eine Verschlechterung eindeutig an, daher ist die Herabstufung des Kreditratings der USA die logische Folge.“
Bereits im dritten Jahr in Folge liegt die Defizitquote der USA im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweistelligen Prozentbereich. „Defizite solcher Größenordnungen sind mit einer nachhaltigen Haushaltspolitik nicht vereinbar. An ein besseres Rating ist erst wieder zu denken, wenn die US-Regierung ihren Haushalt langfristig tragfähig konsolidiert“, so Schmidt abschließend.
Feri EuroRating Services ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als EU-Ratingagentur zugelassen und erstellt seit mehr als 20 Jahren Länderratings. Monatlich bewerten die Feri-Analysten aus Sicht eines ausländischen Investors die Fähigkeit sowie Bereitschaft von Staaten, ihre Schulden zurückzuzahlen. Als Ergebnis erhält das bewertete Land ein Kreditrating in elf möglichen Abstufungen zwischen „AAA“ (beste Kreditwürdigkeit) und „Default“. (dw) |
| Quelle: FONDS professionell |
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2011-05-04
Warren Buffet: „Der Run auf Gold ist unsinnig“
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Warren Buffet hat sich zu Wort gemeldet und seine Gedanken zum US-Dollar, Gold und Öl kundgetan, wie das Deal-Journal schreibt. Alle drei kommen dabei nicht allzu rosig weg.
Keine Frage: Der US-Dollar hat in den letzten Monaten deutlich an Popularität eingebüßt. Und das Ende der Fahnenstange dürfte noch nicht erreicht sein, so die Meinung etlicher Finanzmarktexperten. Auch Warren Buffett sieht den Greenback weiter an Wert verlieren, ist aber nicht darauf aus, eine weitere große Wette gegen den Dollar zu starten, wie das Deal Journal berichtet.
Am Freitag fiel der Dollar auf ein neues 2,5 Jahres-Tief, da die Sorgen vieler Marktteilnehmer mit Blick auf die lockere Geldpolitik der Notenbank Fed steigen und zudem die Schulden und fiskalische Angelegenheiten das allgemeine Sentiment belasten. In der Konsequenz ist der Dollar im Vergleich zu vielen anderen Währungen auf mehrjährige Tiefststände gefallen.
Andere Währungen vor Abwärtstrend Doch während Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway vor einigen Jahren mehrere Milliarden Dollar Gewinn machte, indem sie eine ‚signifikante Shortposition’ gegen die amerikanische Leitwährung einging, stehen Fremdwährungen dort aktuell kaum mehr auf der Agenda, wie Buffett mitteilte. Er geht zudem davon aus, dass sich der Abwärtrend auch bei anderen Währungen zeigen wird, wie das Deal Journal schreibt, das ihn wie folgt zitiert: „Es ist keine Frage, dass die Kaufkraft des Dollars abnehmen wird, aber ich denke, dass die Kaufkraft von vielen Währungen auf der Welt gleichfalls abnehmen wird.“
Eine Short-Position würde Buffett zufolge die Erwartung ausdrücken, dass der Dollar schneller an Wert verliert als Währungen in anderen Ländern und was dieses Szenario angeht, habe er dazu keine gefestigte Meinung, weswegen es „unwahrscheinlich sei“, dass man eine große Währungswette eingeht, so Buffett. Sein Faible für die USA ist bisher nicht erschüttert: Er sei derzeit lieber in den USA als an irgendeinem anderen Platz oder in einer anderen Zeit in der Geschichte.
Gold-Boom ist übertrieben – Kein Faible für Öl Was das Faible vieler Leute für Edelmetall angeht, teilt Buffett dies nicht. Er hält es für dumm, dass sich noch immer so viele in den Rohstoff flüchten würden, da dessen Wert allein daraus resultiere, was andere Leute dafür bereit sind zu zahlen. Investments in Öl sind ebenfalls nicht Buffetts Sache, da es zu schwierig sei, die Richtung zu raten, in welche die Preise gehen, wie das Deal Journal schreibt. „Es gibt sehr wenige Rohstoffe, von denen wir wissen, in welche Richtung sie in sechs bis zwölf Monaten gehen“, so Buffet. Leute würden dazu tendieren, auf Dinge zu setzen, die im Preis steigen. Im Lauf der Zeit habe sich aber bereits herausgestellt, „dass dies nicht der Weg ist, um reich zu werden“, so Buffets Conclusio. (ir) |
| Quelle: FONDS professionell |