Warren Buffet: „Der Run auf Gold ist unsinnig“
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Warren Buffet hat sich zu Wort gemeldet und seine Gedanken zum US-Dollar, Gold und Öl kundgetan, wie das Deal-Journal schreibt. Alle drei kommen dabei nicht allzu rosig weg.
Keine Frage: Der US-Dollar hat in den letzten Monaten deutlich an Popularität eingebüßt. Und das Ende der Fahnenstange dürfte noch nicht erreicht sein, so die Meinung etlicher Finanzmarktexperten. Auch Warren Buffett sieht den Greenback weiter an Wert verlieren, ist aber nicht darauf aus, eine weitere große Wette gegen den Dollar zu starten, wie das Deal Journal berichtet.
Am Freitag fiel der Dollar auf ein neues 2,5 Jahres-Tief, da die Sorgen vieler Marktteilnehmer mit Blick auf die lockere Geldpolitik der Notenbank Fed steigen und zudem die Schulden und fiskalische Angelegenheiten das allgemeine Sentiment belasten. In der Konsequenz ist der Dollar im Vergleich zu vielen anderen Währungen auf mehrjährige Tiefststände gefallen.
Andere Währungen vor Abwärtstrend Doch während Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway vor einigen Jahren mehrere Milliarden Dollar Gewinn machte, indem sie eine ‚signifikante Shortposition’ gegen die amerikanische Leitwährung einging, stehen Fremdwährungen dort aktuell kaum mehr auf der Agenda, wie Buffett mitteilte. Er geht zudem davon aus, dass sich der Abwärtrend auch bei anderen Währungen zeigen wird, wie das Deal Journal schreibt, das ihn wie folgt zitiert: „Es ist keine Frage, dass die Kaufkraft des Dollars abnehmen wird, aber ich denke, dass die Kaufkraft von vielen Währungen auf der Welt gleichfalls abnehmen wird.“
Eine Short-Position würde Buffett zufolge die Erwartung ausdrücken, dass der Dollar schneller an Wert verliert als Währungen in anderen Ländern und was dieses Szenario angeht, habe er dazu keine gefestigte Meinung, weswegen es „unwahrscheinlich sei“, dass man eine große Währungswette eingeht, so Buffett. Sein Faible für die USA ist bisher nicht erschüttert: Er sei derzeit lieber in den USA als an irgendeinem anderen Platz oder in einer anderen Zeit in der Geschichte.
Gold-Boom ist übertrieben – Kein Faible für Öl Was das Faible vieler Leute für Edelmetall angeht, teilt Buffett dies nicht. Er hält es für dumm, dass sich noch immer so viele in den Rohstoff flüchten würden, da dessen Wert allein daraus resultiere, was andere Leute dafür bereit sind zu zahlen. Investments in Öl sind ebenfalls nicht Buffetts Sache, da es zu schwierig sei, die Richtung zu raten, in welche die Preise gehen, wie das Deal Journal schreibt. „Es gibt sehr wenige Rohstoffe, von denen wir wissen, in welche Richtung sie in sechs bis zwölf Monaten gehen“, so Buffet. Leute würden dazu tendieren, auf Dinge zu setzen, die im Preis steigen. Im Lauf der Zeit habe sich aber bereits herausgestellt, „dass dies nicht der Weg ist, um reich zu werden“, so Buffets Conclusio. (ir) |
| Quelle: FONDS professionell |