Roubini: "Perfekter Sturm" könnte Weltwirtschaft schwer treffen
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US-Ökonom Nouriel Roubin sieht wieder schwarz. Diesmal warnt er vor einer gefährlichen Mischung verschiedener Problemfelder. Ein „perfekter Sturm“ von fiskalen Leid der USA, einem Nachlassen des Wachstums in China, die europäische Schuldenkrise und die Stagnation in Japan könnte die globale Wirtschaft schwer treffen, meinte der US-Ökonom und Universitätsdozent Nouriel Roubini.
Die Chancen, dass dieser Sturm Wirklichkeit wird und die Kombination dieser Faktoren das Wachstum ab 2013 schwer beeinträchtigen stehen Eins zu Drei. „Es gibt bereits Anzeichen von Zerbrechlichkeit“. Jeder versucht den Eimer voll öffentlicher und privater Schulden vor sich herzuschieben und der Eimer wird schwerer und schwerer. All diese Probleme könnten spätestens ab 2013 schwere Folgen zeigen.
Steigende Arbeitslosigkeit in den USA, der Anstieg der Öl- und Lebensmittelpreise, steigende Zinsen in Asien und der Handelsunterbruch durch das Jahrhunderterdbeben in Japan drohen die Weltwirtschaft aufzuzehren. Im Mai haben die Aktien weltweit 3,3 Billionen US-Dollar an Wert verloren und die Finanzmärkte könnten mit Mitte 2012 beginnen, sich um die Konvergenz der Risken echte Sorgen zu machen, meinte Roubini weiter.
Die Weltwirtschaft wird, aufgrund des fiskalen Entschuldungsprozesses, wahrscheinlich in der zweiten Hälfte 2011 nicht mehr so schnell expandieren. Der Stimulus von staatlicher Seite fehlt und daher sinkt auch die Zuversicht der Marktteilnehmer, meinte der Starökonom abschließend. (cs) Quelle: FONDS professionell |
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