Moody's: Österreich bleibt Triple-A Rating
Die US-Ratingagentur Moody's bestätigt für Österreich das Triple A-Rating. Untermauert wird dieses Ergebnis durch eine sehr hohe Wirtschaftskraft aufgrund qualifizierter Arbeitskraft, einem wettbewerbsfähigem Exportsektor, einer stark diversifizierten Wirtschaft und einer niedrigen strukturellen Arbeitslosigkeit, wie die Analysten in einem Bericht schreiben. Darin begrüßen sie unter anderem auch den Vorstoß der österreichischen Regierung eine Schuldenbremse in der Verfassung verankern zu wollen.
Den Ausblick für das Rating Österreichs hat Moody's mit derzeit "stabil" bewertet. Zunehmend abhängig wird das Rating aber von einer Lösung der Eurokrise insgesamt, die begonnen habe, einen Einfluss auf Länder der Kernzone wie Österreich zu haben. Allerdings hänge dieser zunehmend von einer Lösung der Krise in der Euro-Zone ab. Je länger die Staatsanleihen- und Interbankenmärkte volatil bleiben, umso wahrscheinlicher sei ein weiterer Druck auf die meisten Euro-Länder inklusive der mit "AAA" bewerteten Länder. Ein Szenario mit einer Reihe von Staatsbankrotten oder Austritten aus der Euro-Zone könnte ebenfalls Druck auf die Bewertung Österreichs bringen.
Rating für Slowenien gesenkt
Das südliche Nachbarland Österreichs, Slowenien, musste hingegen eine Abstufung durch Moody's um eine Stufe auf A1 hinnehmen. Der Ausblick blieb "negativ". Als Begründung nannte die Agentur am Donnerstagabend die Risiken und Unsicherheiten für die öffentlichen Finanzen durch die möglicherweise notwendige weitere Unterstützung großer slowenischer Banken. Mittelfristig bestünden auch Risiken für die kleine und sehr offene Wirtschaft des Landes, wegen des Schuldenabbaus und steuerlicher Restriktionen im gesamten Euroraum. Die Schuldenkrise im Euroraum verschärfe zudem den Schuldenabbau in Slowenien, da sich die staatlichen Finanzierungsbedingungen zunehmend verschlechterten. (cs)
Quelle:FONDS professionell
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Endlich mal eine erfreuliche Meldung für Österreich von den Ratingagenturen... |