05. August 2013

Jede 3. Frau vernachlässigt ihre Altersvorsorge

30 Prozent der Frauen sparen keinen einzigen Cent für ihr Alter. Und trotzdem möchten vier von fünf Frauen in der Pension gut oder sogar noch besser leben. Das wird sich nicht ganz ausgehen…

Das sind zwar Zahlen aus Deutschland, in Österreich dürfte es nicht besser aussehen. Da klaffen wohl Wunsch und Wirklichkeit stark auseinander!

 

Vor allem jüngere Frauen zwischen 18 und 29 Jahren weisen einen deutlichen Nachholbedarf in Sachen privater Altersvorsorge vor.

Besonders Singles, Frauen mit einem Haushaltseinkommen von unter 1.500 Euro und nicht berufstätige Frauen vernachlässigen das Sparen für das Alter überdurchschnittlich häufig.

Ich nenne das typisch österreichisch, mit Aussagen “der Staat wird mich schon nicht verhungern lassen” oder “ich bin eh gut versorgt = verheiratet” und anderen zahlreichen Ausreden zögern viele Menschen, besonders aber Frauen, rechtzeitig für das Alter vorzusorgen.

Es ist doch allgemein bekannt, dass 50% der Ehen wieder geschieden werden. Nur ca. 10% der geschiedenen Frauen erhalten Unterhalt, ergo haben nur wenige diesen Joker im Ärmel.

Frauen sind durch die Pensionsreform 2012 die größten Verlierer, denn ab wird ab 2014 das gesamte Lebenseinkommen, also mit allen nicht so ertragreichen Jahren, Teilzeitjahren usw., die Pension berechnet.

 

Bemessungsgrundlagen Frauen früher

 

Bemessungsgrundlagen Frauen ab 2014

 

Schon mit kleinen Beiträgen kann jede Frau – unabhängig davon, ob sie berufstätig ist oder nicht – selbst für das Alter vorsorgen und somit unabhängiger von Dritten sein.

Kurz vor der Pension ist es zu spät, die Beträge wären dann viel zu hoch.
Oftmals  in meiner Beratungspraxis habe ich Frauen erlebt, die erkannt haben, dass der Zug für eine Pensionsvorsorge schon lange abgefahren ist und Armut im Alter bald bittere Realität wird.

Mein Tipp: Informieren Sie sich kostenlos über Ihre Ansprüche. Ich frage für Sie den Pensionskontoauszug ab und berechne dann genau Ihre Ansprüche.