23. März 2017

Private Unfallversicherung – für solche Fälle braucht man sie

Die Vielfalt an unterschiedlichen Versicherungen ist mittlerweile auf ein fast unüberschaubares Maß angewachsen. Man kann heute fast alles versichern. Zugegeben, nicht jede dieser Versicherungen muss in Ihrem Polizzen-Ordner zu finden sein. Es gibt aber einige, die existenziell von Bedeutung sind und in keinem Ordner fehlen sollten.

 

Eine davon ist die private Unfallversicherung. Sie kann Ihnen im schlimmsten Fall Ihre finanzielle Existenz sichern. Schon alleine aus diesem Grund ist sie von elementarer Bedeutung und somit quasi ein Muss für jedermann.

 

Dazu kommt noch, dass jeder, egal ob Jung oder Alt, in eine Situation kommen kann, in der eine private Unfallversicherung wichtig ist. Allein die Statistik untermauert ihre Bedeutung: 3/4 aller Unfälle – ca. 800.000 in Österreich (Quelle: KfV) – ereignen sich in der Freizeit, zu Hause oder beim Sport. Und genau hier schützt Sie die gesetzliche Unfallversicherung nur in einem minimalen Ausmaß.

 

Lesen Sie im folgenden die kurzen Geschichten zweier Menschen. Beide waren nur für einen kurzen Augenblick unachtsam, im Nachhinein aber froh, für solche Fälle vorgesorgt zu haben.

 

Fall I – Günther K. lagert Hackgut für seine Heizung ein

Günther K. ist 37 Jahre alt, verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Für eine private Familien-Unfallversicherung bezahlt er knapp 45 Euro, für eine Berufsunfähigkeitsversicherung rund 55 Euro pro Monat. Sein Einfamilienhaus beheizt er mit einer Hackschnitzelheizung.

 

Wie jedes Jahr lagert Günther K. im Herbst Hackgut in seinem Keller ein. Dafür besitzt er eine sogenannte Hackschnitzelschnecke, mit der das Hackgut in den Kellerraum transportiert wird. Sobald das Hackgut eingelagert ist, beginnt Günther K. mit der Reinigung der Förderschnecke. Er dreht die Maschine ab und kehrt diese mit einem langen Besen ab. Aus einem bis heute nicht erklärbaren Grund stellt Günther K. diesmal die Maschine nicht ab und nimmt statt einem Besen einen kurzen Bartwisch.

 

Genau in diesem Moment geht ein Ärmelverschluss seiner Arbeitskleidung auf. Der Verschluss verfängt sich in der Förderschnecke und dreht seinen Arm in die Schnecke. Durch die geistesgegenwärtige Reaktion von Günther K.’s Schwager und Schwiegervater kann noch Schlimmeres verhindert werden.

 

Günther K. wird mehrmals operiert, fährt zweimal auf Reha und kann heute seinen Arm in eingeschränktem Ausmaß wieder bewegen. In Summe erhielt er von seiner privaten Unfallversicherung knapp 27.000 Euro. Da er nach dem Unfall auch seinen angestammten Beruf (Montagetischler) nicht mehr ausüben konnte, musste er auf einen neuen Beruf umgeschult werden. Obwohl Günther K. heute wieder beruflich tätig ist, erhält er von seiner Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente in der Höhe von 900 Euro. In Summe über 200.000 Euro!

Fall II – Maria S. hat „Kinderdienst“ bei Ihrer Tochter

Maria S. ist 62 Jahre alt. Sie besitzt eine private Unfallversicherung und bezahlt dafür 207 Euro im Jahr. Die Tochter von Maria S. wohnt mit ihrer Familie nur knapp 500 Meter Luftlinie entfernt. Zu Fuß braucht sie für den Weg nicht mehr als 10 Minuten.

 

Maria S. ist regelmäßig bei ihrer Tochter, da sie am Abend öfters auf die Kinder aufpasst. Eines Abends, beim nach Hause gehen vom „Kinderdienst“, ist Maria S. für einen kurzen Augenblick unachtsam und stolpert über die Gehsteigkante. Sie bricht sich dabei die Schulter und den linken Ellbogen. Mit dem Rettungswagen wird sie ins nächst gelegene Krankenhaus gebracht.

 

Seit der Operation muss Maria S. mit einer funktionalen Einschränkung des linken Armes leben. Für diese „dauerhafte Invalidität“ erhält sie von Ihrer privaten Unfallversicherung knapp 8.700 Euro überwiesen.

 

 

Die beiden Geschichten sind zwar gänzlich verschieden, haben aber eines gemeinsam: für ein Unglück reicht nur ein einziger unaufmerksamer Moment. Beide Personen sind hier noch relativ glimpflich davon gekommen. Schwere Unfälle können einen Umbau des Hauses oder einen Umzug notwendig machen. Die dabei entstehenden Kosten sind ohne private Unfallversicherung nur schwer bewältigbar.

 

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten einer privaten Unfallversicherung wissen möchten, geben Sie uns kurz Bescheid. Wir stehen Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Quelle: Seimo Bizmail